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SUMMARY:Bochum\, Film: Jeder Acker\, jede Fabrik
DESCRIPTION:Der aktuelle globale Moment ist geprägt von einer klassischen 
 Systemkrise: die Herrschenden wissen nicht\, wie weiter\, sie verwickeln s
 ich in Spiralen von unsinnigen Kriegen\, einem neuen Rüstungswettlauf und
  verzweifelten Versuchen\, aus ausgelaugten Böden und grüngewaschenen Bu
 ll-Shit-Jobs noch soviel herauszuquetschen\, dass sie keine offizielle Rez
 ession verkünden müssen. Neue Technologien und Wissen werden für gesell
 schaftlich sinnlose oder zerstörerische Projekte verschwendet\, während 
 sich die Masse der Arbeiter*innen weiter auf Niedriglöhnen herumquälen. 
 Die Zeichen stehen auf Zusammenbruch. Was wir brauchen ist eine kollektive
  Diskussion\, wie wir nicht verzweifeln\, sondern uns auf einen radikalen 
 Wandel vorbereiten können.\n\nUnser Ziel ist eine Gesellschaft\, in der a
 lle zusammen und bewusst entscheiden\, wie wir unsere Ressourcen\, unsere 
 kollektive Arbeitskapazität und unser Wissen im Gemeinwohl aller und mit 
 Rücksicht auf die Natur und kommende Generationen einsetzen können. Dies
  ist keine Hexerei oder Hippie-Utopie. Die Klassenbewegungen der Vergangen
 heit und ihre Theoretiker*innen haben uns einiges mit auf den Weg gegeben 
 und als Klasse verfügen wir über ein enormes technisches und soziales Wi
 ssen - Wissen\, das heute im privaten Unternehmensinteresse zerstückelt\,
  monopolisiert und durch Patentämter bewacht wird.\n\nIm Anschluss findet
  ein Filmgespräch statt. Zu Gast Johanna Schellhagen (Regie\, Schnitt\, P
 roduktion) und Marco Bauer (Idee\, Buch\, Recherche). Die FAU Ruhr wird eb
 enfalls vor und nach der Veranstaltung für ein Kennenlernen vor Ort sein.
 \n\nInhalt:\nDie Art und Weise\, wie wir unser Leben produzieren\, ist dum
 m\, gefährlich und grausam. Es ist an der Zeit über eine Revolution nach
 zudenken\, die die Gesellschaft grundlegend verändert.\nWir haben Genoss*
 innen in Spanien\, Italien und Portugal zu ihren Erfahrungen in den revolu
 tionären Momenten der 70er Jahren befragt. Wir haben mit Leuten gesproche
 n\, die sich derzeit an Debatten über eine neue Produktionsweise beteilig
 en. Wir haben Dutzende Arbeiter*innen in systemrelevanten Branchen intervi
 ewt\, um ihre Gedanken über eine fundamentale gesellschaftliche Transform
 ation zu erfahren.\nAusgehend von diesem roten Faden der Geschichte\, der 
 theoretischen Vorwegnahme und der Alltagserfahrung stellen wir die Frage n
 eu: was tun?\n\nHintergrund:\nIn “Jeder Acker\, jede Fabrik” entwickel
 n wir aus all diesen Stimmen ein konkretes Bild davon\, wie der Übergang 
 in eine post-kapitalistische Gesellschaft aussehen könnte. - Für alle\, 
 die ihren Kopf nicht in den Sand stecken wollen.\n\nWebseite zum Film mit 
 Trailer\n\nWebseitenartikel beim Bahnhof Langendreer\n\nEinlass: 18 Uhr
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