Arbeitskampf-Rave: Bässe gegen Ausbeutung in Castrop und überall!

Grüne Wiese. Bäume im Hintergrund. Ein dunkler Pavillion neben einem Turm aus Boxen mit Anti-Flaggen davor. Unter dem Pavillion ein DJ-Pult und ein Banner mit dem Text "Das Wertvollste am Betrieb sind wir - Organisiert euch".

Am 10.06. waren wir mit zahlreichen Unterstützerinnen, lauter Musik und Redebeiträgen ausgestattet in Castrop für einen Arbeitskampf unterwegs – der schon beim Aufbau erste Früchte trug, als der Arbeitgeber unsere Mitglieder beleidigte und bedrohte, sobald er auf sie aufmerksam wurde.

Schnell zogen wir jedoch andere Aufmerksamkeit auf uns, denn Menschen aus den umliegenden Betrieben wurden neugierig und solidarisierten sich mit uns, als wir ihnen die Lage erklärten: Einem unserer Mitglieder und zahlreichen seiner Kolleg*innen wurden nämlich tausende an Euros nicht ausgezahlt, nachdem sie aus halbseidenen Gründen gefeuert wurden.

Neben Musik von @social_bassline_theory / @aporia.music, zu der ordentlich getanzt, gefeiert und Seifenblasen versprüht wurden, gab es Redebeiträge vom betroffenen Mitglied, der FAU Ruhr, Widersetzen Bochum, dem ABC Ruhr und dem @hartz.cafe.do. Wir haben Stimmung gemacht gegen Ausbeutung bei der Arbeit (legale und illegale), Faschismus, Zwangsarbeit in Gefängnissen und beim Jobcenter.

Und auch, dass der Arbeitgeber mehrfach die Polizei wegen angeblicher Lärmbelästigung gerufen hat, konnte die Stimmung nicht schmälern. Wenn die Musik nicht lauter sein darf als die flatternde Zeltplane, dann wird halt spontan gesungen.

Wir konnten also nicht nur unsere Forderungen nach den ausstehenden Zahlungen laut und deutlich vertreten, sondern hatten auch dann noch Spaß, als der Chef mit seiner G-Klasse längst abgehauen war.

Am 10.06. waren wir mit zahlreichen Unterstützer*innen, lauter Musik und Redebeiträgen ausgestattet in Castrop für einen Arbeitskampf unterwegs – der schon beim Aufbau erste Früchte trug, als der Arbeitgeber unsere Mitglieder beleidigte und bedrohte, sobald er auf sie aufmerksam wurde.

Schnell zogen wir jedoch andere Aufmerksamkeit auf uns, denn Menschen aus den umliegenden Betrieben wurden neugierig und solidarisierten sich mit uns, als wir ihnen die Lage erklärten:

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12. June 2026, 10:18 1 Boosts 3 Favoriten